Die Christliche Kirche im Nationalsozialismus

Die katholische Kirche im Nationalsozialismus

Die katholische Kirche war erstmals neutral gegenüber der Nationalsozialisten. Sie hörten gehorsam auf Hitler. Mit zunehmender Zeit wurde der Kirche immer wieder die antikirchliche Einstellung durch Taten gezeigt. Am 20. Juli .1933 haben die Kirche und das Ns-Regime einen Vertrag vollzogen. Den Reichskonkordat, ein Vertrag, der einerseits Vorteile für Hitler hatte, wie zum Beispiel dass ein anderer Staat sein Regime offiziell anerkannte. Die katholischen Kirchen bekamen ihre gewünschte Bestandsgarantie für wichtige kirchliche Gesetze und Aufgaben. Der Staat garantierte ihnen den Bestand von katholischen Schulen und religiöser Vereine, den Religionsunterricht, sowie die Lehrerbildung. Verboten wurde ihnen die politische Betätigung in Parteien und neu eingesetze Bischöfe mussten einen Treueid leisten. Bereits im Herbst 1933 stellten die deutschen Bischöfe fest, dass das NS-Regime das Konkordat brach. Papst Pius XI. jedoch entschloss sich, die Nationalsozialisten öffentlich anzuklagen, weil das NS-Regime katholische, geistliche und Ordersleute durch Gerichtsverfahren in Misskredit gebracht hat. Nach der Vorlesung mussten zahlreiche Pfarrer mit Haftstrafen und Misshandlung in Konzentrationslagern bezahlen. Ab 1940 wurde in Dachau ein so genannter ,,Priesterblock‘‘ interniert. Am Anfang des zweiten Weltkrieges, kam bei den katholiken erneut Kritik hervor, denn zeitgleich fing die systematische Ermordung von geistig und körperlich Behinderten an. Bischof Clemens August Graf von Galen wandte sich im Juli/August 1941 in drei berühmten Predigten gegen das staatliche Morden. Der Protest von Galens blieb aber auch die Ausnahme, bis Ende des Hitler-Regimes, blieben die katholischen Kirchen ruhig. Offener Protest oder Widerstand blieb dann nur noch auf einzelne Priester beschränkt.

 

Quelle: http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/kreuz-und-hakenkreuz

 

Die Evangelische Kirche im Nationalsozialismus

1922 kam es zu Gründung der Deutschen evangelischen Kirchen (DEK). In der Hitlerzeit gab es 28 deutsche Landeskirchen. Die Machtübernahme von Hitler am 20.Januar.1933 wurde von den meisten evangelischen Kirchen positiv gesehen und gewürdigt. Fabian von Schlabrendorff, plante und führte am 13. März 1943 einen misslungenen Attentat auf Hitler aus, war Mitwissender des ebenfalls gescheiterten Attentats vom 20. Juli.1944. Etwa 30 Mitglieder der bekennenden Kirche wurden von den Nationalsozialisten ermodet. Dazu gab es noch verschiedene Gruppen, die gegen die Nationalsozialisten waren. Wie zum Beispiel die Widerstandsgruppe ,,Weiße Rose´´ , die überwiegend christlich geprägt waren. Das entsetzen über die Deportation und dem erbamungslosen Umgang mit Juden und das zum Teil miterleben der Massenermordung motivierte die Mitglieder, Flugblätter zu erstellen.

 

Quelle: http://www.bpb.de/apuz/32092/widerstand-von-protestanten-im-ns-und-in-der-ddr?p=all

 

Die Zeugen Jehovas

Eine weitere, kleine Minderheit , sind die Zeugen Jehovas, die aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur Bibelforschervereinigung oder der Verweigerung des Hitlergrußes, Wahlen als staatsfeindlich oder politisch unzuverlässig betrachtet, sie verteilten Flugblätter, in denen über die Unrechtsherrschaft der Nationalsozialisten aufgeklärt wurde. Daher wurde schon früh damit begonnen, ihnen Arbeitsstellen, Gewerbescheine , Wandergewerbescheine, ihren Beamtenstatus, Grundstücke, Häuser, Fahrzeuge, Landwirtschaftserlaubnis oder Betriebsgenehmigungen zu entziehen oder zu verwehren. Renten, Pensionen, Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe wurden verwehrt oder gemindert. Die Zeugen Jehovas galten als unvermittelbare „asoziale Elemente“, denen folglich keine Arbeitslosenunterstützung zustand.

File:Purple Triangle.JPG

 

Bilder: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Purple_Triangle.JPG

Quellen:  https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/innenpolitik/kirchen-im-ns-regime.html

http://www.zeitklicks.de/nationalsozialismus/zeitklicks/

https://de.wikipedia.org/wiki/Zeugen_Jehovas_in_der_Zeit_des_Nationalsozialismus